Grimma. Vor knapp 300 Zuschauern empfingen die ESA Grimma Volleys den TV Hörde in der heimischen, arg ausgekühlten, Muldentalhalle zum Heimspiel und konnte am Ende über 2 Punkte nach einem 3:2 Heimsieg jubeln. Doch bis dahin war es weiter Weg…
Grimmas Trainer Jorge Munari war vor Spielbeginn nicht zu beneiden, die Grippewelle hatte sein Team erreicht und der argentinische Coach musste gleich 4 Ausfälle in seinem Kader, plus den krankheitsbedingten Ausfall von Co-Trainer Gödt, kompensieren. Das Spiel begann relativ verfahren, viele Abstimmungsprobleme und auffällig viele Eigenfehler in Annahme und Aufschlag brachten die Gäste aus Dortmund unverhofft ins Spiel und zum ersten Satzgewinn in Grimma.
Im 2.Satz hatten die ESA VOLLEYS dann ihre Routine auf dem Spielfeld gefunden, schnell konnte ein 8 Punkte-Vorsprung erspielt werden und zum Satzende sicher mit 25:18 ins Ziel gebracht werden. Jetzt dachten die anwesenden Fans in der Halle, kommt der Grimmaer-Schnellzug-Volleyball richtig in Fahrt, aber leider lagen die Fans da falsch, wieder war das Spiel geprägt von Unkonzentriertheit, Abstimmungsfehlern und zusätzlichen Spielunterbrechungen durch Systemfehler im Aufstellungsformular der Hörder Mädchen. Die ESA VOLLEYS führten zwar fast den kompletten Satz fanden aber keinen eindeutigen Zugriff zum Spiel und gaben unglücklicherweise auch noch den Satzball und -sieg aus der Hand und der TV Hörde ließ sich nicht zweimal bitten, den 3.Satz mit 27:25 zu gewinnen! Im 4.Satz übernahmen die Gastgeberinnen wieder die Regie auf dem Spielfeld und kämpften gegen die sich anbahnende Blamage. Schnell wurde eine Führung erspielt, endlich sicher und zielsicher gepunktet und weniger Fehler gemacht. Wieder ragte Sophie Dreblow, später abermals zur wertvollsten Spielerin gewählt, als Außenangreiferin und Garant in der Annahme heraus und wahrscheinlich steckte ihre positive Art und der unbedingte Siegeswille den Rest der Grimmaer Mannschaft an, um dann ungefährdet den 5.Satz mit 15:10 und das Spiel zu gewinnen.
Beim TV Hörde wurde Samanta Gega als wertvollste Spielerin mit der Silbermedaille ausgezeichnet, Sophie Dreblow erhielt die Gold-MVP-Medaille. Fazit: Das unerwartet schwere Spiel glücklich gewonnen und leider einen Punkt verschenkt! In einer Woche können die ESA VOLLEYS alles wieder besser machen, dann hoffentlich wieder mit komplettem Kader, denn dann kommt der TV Waldgirmes, wo nach einer klaren 3:0 Hinspiel-Niederlage noch eine kleine Revanche fällig wäre…











