
Geithain. In einer Putenmastanlage nahe Geithain mit rund 30.000 schlachtreifen Puten sind Anfang der Woche über Nacht etwa 100 Tiere verendet.
Probenuntersuchungen bestätigten am 26. Januar 2026 den Verdacht auf Aviäre Influenza (Geflügelpest). In Abstimmung zwischen dem Tierhalter, dem Veterinäramt des Landkreises Leipzig und der sächsischen Task Force Tierseuchen wurde entschieden, den gesamten Bestand zu töten, um eine Weiterverbreitung des Virus zu verhindern.
Schutz- und Überwachungszonen wurden eingerichtet
Nach Bestätigung des Ausbruchs durch das Friedrich-Löffler-Institut richtet das Veterinäramt nun eine Schutzzone mit einem Radius von drei Kilometern sowie eine Überwachungszone mit einem Radius von zehn Kilometern ein. In diesen Zonen gelten ab sofort Meldepflichten, ein Verbringungsverbot, die Pflicht zur Aufstallung und Hygieneregeln.
Allgemeinverfügung Schutzzone: Sie umfasst folgende Ortschaften: die Geithainer Ortsteile Narsdorf, Bruchheim, Ossa, Oberpickenhain, Kolka, Wickershain, Wenigossa, Niederpickenhain und Rathendorf sowie Teile der Stadt Geithain
Allgemeinverfügung Überwachungszone: Sie umfasst folgende Ortschaften: die Frohburger Ortsteile Syhra, Teile von Rathendorf, Jahnshain, Meusdorf, Linda, Pflug, Altmörbitz, Neuhof, Rüdigsdorf, Dolsenhain, Wüstenhain, Gnandstein, Kohren-Sahlis, Terpitz, Streitwald, Eckersberg, Roda, Greifenhain, Frauendorf, Frankenheim, Prießnitz, Elbisbach, Hopfgarten, Ottenhain, Altottenhain und Tautenhain, Teile der Stadt Frohburg, die Geithainer Ortsteile Theusdorf, Niedergräfenhain und Nauenhain sowie das Gebiet der Stadt Geithain und die Bad Lausicker Ortsteile Ebersbach und Thierbaum.









