93-jährige Seniorin um 40.000 Euro betrogen

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Symbolbild/pixabay

Dresden. Trickbetrüger haben am Dienstag eine 93-jährige Seniorin um rund 40.000 Euro gebracht. Wie die Polizei mitteilte, wurde die Tat am 13. Januar 2026 gegen 15 Uhr bekannt.

Die bislang unbekannten Täter meldeten sich telefonisch bei der Frau und gaben sich als Polizeibeamte aus. In dem Gespräch gaukelten sie der Seniorin vor, sie vor einem angeblich drohenden Überfall schützen zu wollen. Durch gezielten psychischen Druck brachten sie die 93-Jährige dazu, Bargeld bereitzulegen.

Kurz darauf erschien eine Frau an der Wohnanschrift der Seniorin in Dresden-Striesen, die sich ebenfalls als Polizeibeamtin ausgab. Die Geschädigte übergab ihr einen Briefumschlag mit etwa 40.000 Euro Bargeld. Erst später fiel der Betrug auf.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen Betruges aufgenommen und warnt eindringlich vor dieser Masche, die auch als „falsche Polizeibeamte“ bekannt ist.

Die Polizei rät in diesem Zusammenhang:

  • Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen.

  • Sprechen Sie mit Angehörigen oder Vertrauenspersonen, wenn Sie solche Anrufe erhalten.

  • Übergeben Sie kein Geld an Unbekannte und überweisen Sie kein Geld auf fremde Konten.

  • Geben Sie am Telefon oder online keine persönlichen Kontodaten oder TAN-Nummern preis.

  • Verständigen Sie im Verdachtsfall sofort die Polizei.

Insbesondere ältere Menschen sollten für diese Betrugsformen sensibilisiert werden, betonen die Ermittler.