A38: Schwere Unfälle bei Leipzig mit Todesfolge

0
1985
Foto: EHL-Media

Zwenkau. Am späten Donnerstagnachmittag kam es auf der Bundesautobahn 38 in Höhe der Anschlussstelle Neue Harth zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem ein 50-Jähriger (polnisch) verstarb und vier weitere Personen verletzt wurden.

Aufgrund eines vorangegangenen Unfalls im Bereich des Kreuzes Süd kam es laut Polizei auf der Autobahn in Fahrtrichtung Dresden zu einem Stau. Aus bisher ungeklärter Ursache fuhr der 50-jährige Fahrer eines Mercedes Actros auf den am Stauende befindlichen Skoda Fabia (Fahrer: 55 | Beifahrerin: 80) und eine Mercedes A-Klasse (Fahrerin: 21) auf.

Foto: EHL-Media

Anschließend wich der Lkw-Fahrer nach rechts aus und kollidierte mit einem anderen Lkw DAF (Fahrer: 59). Dabei wurde der Fahrer des Mercedes Actros im Führerhaus seines Fahrzeuges eingeklemmt und so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Der DAF wurde gegen einen vor ihm befindlichen Lkw Mercedes (Fahrer: 62) mit Anhänger geschoben und zeitgleich gegen einen VW Transporter (Fahrer: 60), einen VW Caddy (Fahrer: 34) und einen VW Golf (Fahrer: 69) gedrückt. Im Zusammenhang mit dem Unfall wurde der 55-jährige Skoda-Fahrer verletzt und musste zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Außerdem mussten seine 80-jährige Beifahrerin sowie die Fahrerin der A-Klasse und der Fahrer des Caddys ambulant medizinisch in Krankenhäusern behandelt werden. Der entstandene Sachschaden an den Fahrzeugen ist derzeit noch nicht abschließend bezifferbar. Die BAB 38 ist in der Fahrtrichtung Dresden weiterhin vollgesperrt. Eine Freigabe wird voraussichtlich in circa ein bis zwei Stunden erfolgen. Bei der Unfallaufnahme wurde der Verkehrsunfalldienst durch Sachverständige der Dekra unterstützt.

Bei dem vorangegangenen Unfall im Bereich des Kreuzes Süd, der sich gegen 15:25 Uhr ereignete, war der Fahrer (39) eines Mercedes CLK 200 Kompressor auf einen verkehrsbedingt haltenden Lkw Mercedes Actros (59) aufgefahren. Dabei wurde der 39-Jährige verletzt, musste in einem Krankenhaus stationär aufgenommen werden.

Foto: EHL-Media

Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf circa 25.000 Euro. Bei beiden Unfällen kamen neben Polizei und Rettungsdienst auch Einsatzkräfte der anliegenden Feuerwehren zum Einsatz, sowie Komponente des Gefahrgutzug Süd des Landkreis Leipzig.