1. Baggerbiss für Neubau des Feuerwehrgerätehaus in Großbardau

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Großbardau. Die Stadt Grimma investiert in den nächsten zwei Jahren rund 1,3 Millionen Euro in die Verbesserung des Brandschutzes im 900-Einwohner-Dorf Großbardau. Der Ort bekommt ein neues Feuerwehrgerätehaus auf der ehemaligen Maschinen- und Traktorenstation (MTS) in der Parthenstraße.

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Am Donnerstag, 08. Januar, fand um 16.30 Uhr der symbolische Baggerbiss statt. Für rund 185.000 Euro startet die Naunhofer Firma „Umwelt 2000“ mit dem Abbruch der Agrartechnik-Brachen. Oberbürgermeister Matthias Berger, Stadt- und Ortschaftsräte sowie die Feuerwehrkameradinnen und -kameraden der Freiwilligen Ortsfeuerwehr Großbardau sind am Tag vor Ort gewesen, um gemeinsam mit den Einwohnerinnen und Einwohner den symbolischen Startschuss zu begehen. Etwa 200 Besucher schauten zu, wioe der Bürgermeister das erste kleinere Gebäude in Schutt verwandelte.

Der gegenwärtige Standort des Feuerwehrgerätehauses am Schmiedeteich ist nicht mehr entwicklungsfähig und lässt sich entsprechend der Normen nicht erweitern. Zudem liegt das Haus im Hochwasserbereich der Parthe. „ Ein Ersatzbau ist zwingend notwendig. Mit Abbruch der Hallen auf dem MTS-Gelände verschwindet ein Schandfleck aus dem Zentrum. Die Großbardauer Wehr platzt aus allen Nähten“, so Oberbürgermeister Matthias Berger.

Das moderne Feuerwehrgerätehaus wird nach der aktuellsten Energieeinsparverordnung gebaut und bietet auf 435 Quadratmetern genügend Platz für zwei Fahrzeuge und die knapp 60 aktiven Kameradinnen und Kameraden. 

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Für Männer und Frauen entstehen getrennte Umkleideräume und Sanitäranlagen, die Jugendfeuerwehr erhält eigene Räume. Werkstatt- und Lagerräume, ein großer Schulungsraum mit Teeküche bieten die besten Bedingungen vor Ort.

„In Großbardau schaffen wir eine hochmoderne Feuerwehr“, betont Oberbürgermeister Matthias Berger, „die allen DIN-Normen genügt und auch alle Anforderungen der ehrenamtlich Tätigen im Brandschutz gewährleistet.“

Der Abriss wird zu 75 Prozent gefördert. Im April 2015 sollen die Bauarbeiten beginnen. Vom Freistaat erwartet die Stadt einen Zuschuss in Höhe von 235.000 Euro für den Neubau. Die restlichen 928.000 Euro werden aus der Stadtkasse beigesteuert. Weiterhin ist geplant, den Kindergarten auf dem großzügigen zentralen Areal neu zu bauen.

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