Diavortrag – Transsilvanien: Siebenbürgen – Auf deutscher Spurensuche

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Jan Hübler

Grimma. Es handelt sich bei Siebenbürgen um eine sagenumwobene Landschaft voller deutscher Kulturgeschichte in Rumänien. Vor über 800 Jahren besiedelten unsere Vorfahren diesen fruchtbaren Landstrich im Karpatenvorland und bauten Strukturen auf, die bis heute den Reisenden in ihrer Ursprünglichkeit faszinieren: Dörfer und Städte mit beeindruckenden Wehrkirchen. Obwohl längst EU-Mitgliedsland, scheint besonders in Siebenbürgen die Zeit vielerorts noch stehen geblieben zu sein. Lebten vor einhundert Jahren noch mehrere hunderttausend Deutsche in Siebenbürgen, brachte das 20. Jahrhundert Einschnitte ohne Happy End. Der Zweite Weltkrieg, die sozialistische Ära unter Diktator Ceaucescu und die politische Wende 1989 brachte ein Ausdünnen mit sich, infolgedessen heute nur noch wenige tausend Deutsche in Siebenbürgen zu Hause sind. Wer mehr über Siebenbürgen erfahren und beeindruckende Bilder bestaunen möchte, kann dies am 23. Januar im Haus Seume, Colditzer Str. 34, des Gymnasiums St. Augustin tun. Ab19.30 Uhr legt der Dresdner Reisejournalist Jan Hübler mit bestechenden Bildern eine aktuelle Bestandsaufnahme dieses Landes vor, das zwischen Pferdefuhrwerk und Porsche den Spagat zu meistern versucht, seinen Weg zwischen reichgesegneter Vergangenheit und hereinbrechendem Kapitalismus zu finden. Karten zu 10 Euro, ermäßigt 6 Euro sind im Vorverkauf erhältlich in der Stadtinformation, Markt 23, Tel.: 03437/98 58 285. An der Abendkasse kosten die Karten 12 Euro, ermäßigt 9 Euro.

 

Quelle:Pressemitteilung Stadt Grimma

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