Allergien vorbeugen: Tipps gegen einen Befall von Hausstaubmilben

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Symbolbild/pixabay

Juckende, gerötete Augen und eine laufende Nase am frühen Morgen: Diese Symptome lassen Hausstauballergiker verzweifeln. In den Betten siedeln sich bis zu zwei Millionen Hausstaubmilben an. Der Kot der Spinnentiere kann allergische Reaktionen verursachen. Eine mögliche Lösung sind Milbensprays, die nach Aussagen der Hersteller die Hausstaubmilben abtöten sollen. Allerdings beweisen Tests, dass die Sprays ihre Wirkung verfehlen. Dennoch gibt es Möglichkeiten, um den Schädlingen den Kampf anzusagen.

Optimale Lebensbedingungen in der Nähe von Menschen
Die Hausstaubmilben kommen überall vor, wo sich auch Menschen befinden. Weil sich die Tiere von Hautschuppen ernähren, siedeln sich Milben vorzugsweise auch in der Nähe von Menschen an. Allerdings sind die Schädlinge so klein, dass diese nur unter dem Mikroskop sichtbar sind. Ein Bett bietet den Spinnentieren optimale Lebensbedingungen. Hier gibt es nicht nur viele Hautschuppen. Zugleich sind die Betten feucht und warm.

Pflege der Bettwäsche: Worauf achten
Beim Abziehen der Bettwäsche sollten Allergiker besondere Vorsicht walten lassen. Der Milbenkot befindet sich auf der Stoffoberfläche. Wer die Bettwäsche mit Schwung abzieht, riskiert damit, dass sich der Kot im gesamten Schlafzimmer verteilt. Zudem sind Allergiker gut beraten, den Matratzenbezug sowie die Bettwäsche mindestens aller zwei Wochen zu waschen. Um die Hausstaubmilben abzutöten, bedarf es eines Waschgangs bei 60 Grad im Normalprogramm. Im Kurzprogramm erhitzt sich das Wasser nur für kurze Zeit. Die Spinnentiere überleben. Außerdem sollten Allergiker ebenfalls regelmäßig die Encasings waschen und ihr Immunsystem so gut wie möglich stärken.

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Encasings für Decken, Kissen und Matratzen
Idealen Schutz bieten Schutzhüllen für Decken, Kissen und Matratzen. Diese sogenannten Encasings sorgen dafür, dass sich die Milben gar nicht erst in dem Stoff einnisten können. Über dieses Encasing ziehen Allergiker die Bettbezüge. Ebenso sinnvoll ist es, die Matratze einmal pro Monat zu reinigen. Wer besonders stark von der Allergie betroffen ist, sollte die Matratze aller ein bis zwei Jahre ebenfalls einer professionellen Reinigung unterziehen. In allen deutschen Großstädten oder auch in kleineren Städten wie Grimma stehen Experten von Anbietern wie der DTR Teppichreinigung zur Verfügung, die eine professionelle Reinigung von Matratzen sowie Teppichen offerieren. Durch diese Maßnahmen können Allergiker ihre Beschwerden deutlich lindern.

Milben im Bett: Hilfreiche Tipps
Regelmäßiges Lüften wirkt einem Befall von Hausstaubmilben ebenfalls vor. Besonders effektiv ist das Lüften in den frühen Morgenstunden, da Bettmilben keine Kälte mögen. Zugleich empfiehlt es sich, die Bettdecken und Kopfkissenbezüge auf der Terrasse oder dem Balkon zu lüften. Wer nachts häufig schwitzt, erschafft optimale Lebensbedingungen für Hausstaubmilben. Damit das Bett richtig austrocknet, ist es deshalb wichtig, die Decke zurückzuschlagen oder komplett vom Bett herunterzunehmen. Aus dem Grund ist es ebenfalls sinnvoll, keine Tagesdecke auf dem Bett zu platzieren. Unter diesen Umständen können sich die Spinnentiere schließlich ebenfalls optimal vermehren.

Tipps im Umgang mit der Matratze
Zum Wechseln der Bettwäsche sollte ein regelmäßiges Wenden der Matratze dazu gehören. Wer die gesamte Matratze wendet oder das Kopf- und Fußende tauscht, sorgt für eine gelegentliche Belüftung und wirkt dadurch ebenfalls der Vermehrung der Milben entgegen. Befinden sich die Matratzen zudem auf einem Lattenrost, ist eine Belüftung von unten möglich. Weil sich mit jedem Nutzungsjahr die Anzahl an Milben im eigenen Bett erhöht, ist eine Entsorgung der Schlafunterlagen nach spätestens acht Jahren für Allergiker dringend ratsam.

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