Jede Menge los zur Walpurgisnacht – Überblick

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Grimma. Walpurgisnachtfeuer, Maibaumstellen und Tanz in den Mai: Der Monatswechsel hat viel zu bieten. So werden wieder zahlreiche Walpurgisnachtfeuer entfacht. Zahlreiche Veranstaltungen für die ganze Familie laden zu einem Ausflug ein, denn zu feiern gibt es reichlich.

Lust auf Hexen?

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Nimbschen. Am Sonnabend, 30. April, wird am Kloster Nimbschen die 16. Walpurgisnacht gefeiert allerdings mit einer Änderung.Diesmal steigt das Spektakel auf der Wiese vor der Klosterruine. Ab 17.00 Uhr haben alle Kinder eine große Auswahl an Aktivitäten: Kleine Kunstwerke Kunstwerke in der Keramikwerkstatt kreieren, Erinnerungen an den Basteltischen zaubern oder der Märchenfee lauschen. Entsprechendes Auftreten wird vorausgesetzt: deshalb schnell noch zur Hexe mit den Farbtöpfen und ein gruseliges oder lustiges Gesicht aufmalen lassen. Das alles macht hungrig! Darum kann sich jedes Kind am Lagerfeuer seine Knüppelkuchen backen, dann wie zu Katharinas Zeiten um die Klosterruine reiten, um nun gut gerüstet über Akrobatik und Hexengericht zu staunen. Wenn sich die böse Hexe zum Guten bekehren lässt, kann sie den großen Hexenfeuern entgehen, welche ab ca. 20.30 Uhr entzündet werden. Für Kinder ist der Eintritt frei. Erwachsene zahlen 3 Euro pro Person.

Leipnitz begrüßt den Mai

Leipnitz. Auf den Sportplatz von Leipnitz wird zum Maifest geladen. Am Sonnabend, 30. April begrüßt das Dorf um 18.00 Uhr mit Aufstellen des Maibaumes die warme Jahreszeit. Anschließend schlängelt sich der Lampionumzug durch den Ort. Am Abend wird es an der der Feuerschale gemütlich. Am Sonntag, 1. Mai, startet das Programm um 11.00 Uhr mit dem traditionellen Frühschoppen mit den Kemmlitzer Blasmusikanten. Um 14.00 Uhr haben die Kleinen Thümmlitzzwerge ihren großen Auftritt. Der Nachmittag wird mit Kuchen und Kaffee versüßt. Für die Jüngsten gibt es ganztägig Knüppelkuchen, Luftgewehrschießen, Hüpfburg und weitere Überraschungen.

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Maibaumsetzen in Mutzschen

Mutzschen. Am Sonnabend, 30. April, um 18.00 Uhr erfolgt auf dem Marktplatz das Aufstellen des Maibaumes durch die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Mutzschen. Traditionell wird das Ganze durch den Kinder- und Erwachsenenspielmannszug Mutzschen mit einem Platzkonzert umrahmt. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Die Veranstalter – die Freiwillige Feuerwehr Mutzschen und das Bürgerbüro Mutzschen der Stadtverwaltung Grimma – freuen sich auf viele Gäste.

Tanz in den Mai in Nerchau

Nerchau. Der Nerchauer Schützenverein 1882 e.V. präsentiert am 30. April mit freundlicher Unterstützung von SUNSIDE EVENTS den Tanz in den Mai mit der Partyband „Vorsicht Weiber“ & DJ. 19.00 Uhr ist Einlass und 20.00 Uhr geht der Tanz im Bürgerzentrum Nerchau los. Im Gepäck hat die Partyband die musikalischen Sahnestücke der letzten 50 Jahre. Mit Oldies, Klassikern aus Rock und Pop und mit aktuellen Hits heizen sie das Nerchauer Bürgerzentrum ein. Spätestens bei Schlager und Partymusik schwingt auch der letzte Partymuffel das Tanzbein. Karten gibt es in der Stadtinformation Grimma, Tel.: 03437/9858285, in der Muldentalhalle Grimma, Tel.. 03437/ 972361 und im Reise- und Omnibusunternehmen Naundorf in Nerchau, Tel.. 034382/ 42010.

Begrüßung des Sommers

Bahren. Kurz vor Einbruch der Dunkelheit wird am 30. April an den Bahrener Dorfteichen das Walpurgisfeuer entfacht. In der Nacht zum 1. Mai sollen hier traditionell die bösen Geister und der Winter vertrieben sowie die Rückkehr des Sommers gefeiert werden. Das Spektakel beginnt ab 19.00 Uhr am Dorfteich. Der durch den Heimatverein „Zur Prinzengrotte“ Bahren e.V. initiierte erste Jahreshöhepunkt des Vereinslebens dient vor allem dem Zusammenfinden der Dorfgemeinschaft, um mit Nachbarn, Freunden und Gästen in gemütlicher Runde zu plaudern und zu feiern. Im abendlichen Programm wird es neben Kinderspielen auch den musikalischen und kostümierten Lampionumzug und eine Dämonen-Verbrennung geben. Bunte Lichterboote und Bambusfackeln auf und am Dorfteich sorgen für eine anheimelnde Stimmung. Der Eintritt ist frei und die Verpflegung mit Hexensuppe und anderen Köstlichkeiten wird durch den rührigen Verein organisiert.

Maibaumsetzen und Mailenlauf

Zschoppach. Am Sonnabend, 30. April stellen die Zschoppacher auf dem Dorfplatz ihren Maibaum auf. Am nächsten Tag heißt es dann: Auf die Plätze, fertig, los. Am Sonntag, 1. Mai, geht es in Zschoppach sportlich zu. Es ist wieder Zeit für den „Mailenlauf“. Ab 10.00 Uhr beginnt die Anmeldephase auf dem Dorfplatz in Zschoppach. „Eine Beteiligung am Lauf ist bei uns völlig kosten- frei“, sagt die Ortsvorsteherin Ursula Rauwolf. Der Rundkurs umfasst drei Kilometer, der mehrfach gelaufen werden kann. Die Strecke führt hinauf an die Nauberger Mühle, nach Poischwitz und über den Poischwitzer Berg zurück nach Zschoppach Für die ganz Kleinen unter sechs Jahren wird eine Runde von einem Kilometer angeboten. Im Anschluss gibt es Deftiges vom Grill, Kuchen oder Gebrühtes und Gezapftes.

Affenterz zum Lämmermarkt

Kaditzsch. Am 1. Mai führt kein Weg an Höfgen vorbei. Die Maisonne strahlt, die Wiesen sind grün, die Apfelbäume stehen in voller Blüte… und auf geht’s … zum traditionsreichen Frühlingsspektakel der Denkmalschmiede Höfgen. Seit über 35 Jahren schon wird dieser Tag mit buntem Markttreiben, Morristanz und einem mitreißenden musikalischen Programm auf den Kaditzscher Wiesen gefeiert. Das Motto, entspannter Mix aus Live-Musik, Kunst, Klamauk und Mega-Picknick lockt mittlerweile mehrere tausend Besucher an. Kein Problem auf der Riesenwiese, die zum Toben und Tollen einlädt. Dichtes Gedränge herrscht hingegen im Obstgarten um die Gaukler und Händler beim Gesang der „Wilden Weiber“ und der atemberaubenden Gauklershow von Raduga.
„Großes Kino“ ist auch auf der Festwiese angesagt: Banda Comunale eröffnet in diesem Jahr den frühlingstrunkenen Reigen auf der Festwiese mit „Blasmusik aus elf Hälsen“ – von lateinamerikanisch bis orientalisch wird da gerockt und geschunkelt. In der Mittagshitze gibt es dann bekanntermaßen das heißblütige Konzert der Lose Skiffle Gmeinschaft und am Abend das große Maifeuer. Manch edler Tropfen rinnt und Leckereien vom Grill, Spieß oder aus der Scheune harren der Verkostung entlang der Gartenzäune. Neben anspruchsvollen Bastel-, Spaß- und Kreativstrecken gibt es in der Galerie noch ein künstlerisches Highlight.
Bilder zum Jahr des Affen von namhaften Illustratoren und Cartoonisten zeigt eine Ausstellung unter dem Titel „Affenterz“.
Bei der selten zu erlebenden Aufführung der Morristänze, einem aus Südengland stammenden Fruchtbarkeitsritual werden traditionsgemäß die kostümierten Tänzer von Leipzig Morris den Winter mit Stöcken vertreiben und den Frühling mit Schellen einläuten, begleitet von einer illustren Kapelle aus Knopfakkordeon, Geige und Waldzither.

Auf den Spuren der barocken Jagd

Kössern. In der Zeit des Barocks wurde die Jagd als gesellschaftliches Großereignis zelebriert. Der sächsische Adel liebte die tierreichen Wälder rings um Grimma. Oberhofjagdmeister am Hofe Augusts des Starken, Wolf Dietrich von Erdmannsdorff, ließ um 1700 in Kössern eine königliche Jagdresidenz entstehen. Auf den Spuren barocker Jagdgesellschaften ist das Thema der diesjährigen Frühlingswanderung am Sonntag, 01. Mai durch den Forst am Thümmlitzsee. Der Jagdhausverein lädt ab 14.00 Uhr zur Waldwanderung ein. Die geführte Tour mit Johannes Zschoche startet am Jagdhaus Kössern in der Kösserner Dorfstraße 1. Ein bedeutendes Ziel ist der um 1821 erbaute Jagdpavillon. Die zum Pavillon führende Lindenallee besteht seit etwa 1720. Vom Pavillon aus hat man einen wunderbaren Blick über das Tal der Muldenvereinigung. Weitere Stationen sind die mysteriösen Steine und die Hundegräber im Wald. Die acht Kilometer lange Wanderung ist auch für Kinder geeignet. Hunde können mitgenommen werden. Der reichlich 1.500 Hektar große Thümmlitzwald zählt zu den ältesten Forsten der Welt. Der Begründer der Forstwissenschaft, Johann Heinrich Cotta, plante den Wald neu. Seit 1820 wurde der Thümmlitzwald vermessen und konsequent in gleiche Rechtecke eingeteilt. Der Forst ist ungewöhnlich reich an verschiedenen steinernen Zeugen wie den höchsten Menhir Sachsens.

Quelle: PM Stadt Grimma

 

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Ein Kommentar

  1. Eure Nachricht: „Kaditzsch. Am 1. Mai führt kein Weg an Höfgen vorbei.“
    Was denn nun, Kaditzsch oder Höfgen? Es sollte doch wohl heißen: .., kein Weg an Kaditzsch vorbei! Bitte schickt die Leute nicht immer nach Höfgen. Dauernd Fragen mich Fremde wo denn hier in Höfgen die Denkmalschmiede sei. Meine Antwort: „In Höfgen gibt es keine Denkmalschmiede!“
    Außerdem, Zitat:
    „Nachdem in der Gläubigerversammlung am 12. Dezember 2012 beschlossen wurde, dass die Denkmalschmiede Höfgen gGmbH nicht weitergeführt wird…“
    So in der Zeitung damals. Und jetzt, wird einfach das GmbH weggelassen und weiter mit dem selben Namen „Denkmalschmiede“ kassiert? Das riecht nach Gläubigerbetrug. Ich würde mein Geld da nicht hinbringen.

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